Die chronische Polyarthritis ist eine häufige Erkrankung
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- 0,8 % der Bevölkerung
- 2,0 % bei über 60-jährigen
- 75 % der Erkrankten sind Frauen
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Die chronische Polyarthritis verläuft aggressiv
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- Zerstörung von Gelenken schon in frühen Krankheitsstadien
- innere Organe und Blutgefäße sind bei vielen Patienten mitbetroffen
- Schmerzen beeinträchtigen Patienten mit chronischer Polyarthritis stärker als z.B. Patienten mit Herzerkrankungen
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Frühe Diagnose
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- Rheumatologen können früh die Diagnose einer chronischen Polyarthritis stellen
- Rheumatologen können heute früh die Prognose (den wahrscheinlichen Krankheitsverlauf) einer chronischen Polyarthritis einschätzen
- Patienten können heute früh bei der Diagnostik mithelfen: Fragebogen zur Früherkennung im Internet:
http://www.rheuma-check.de
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Frühe Behandlung
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- Eine frühe Behandlung führt zu einem besseren Verlauf und weniger Schmerzen
- Eine frühe Behandlung stoppt oder verringert die Gelenkzerstörung
- Eine frühe Behandlung verbessert die Lebensqualität
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Wann zum Rheumatologen?
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- Alle Gelenkbeschwerden sollten zunächst dem Hausarzt gezeigt werden
- Bei folgenden Symptomen* sollte ein Rheumatologe zu Rate gezogen werden:
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3 oder mehr geschwollene Gelenke
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Finger- / Zehengrundgelenke betroffen
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Morgensteife der Gelenke 30 Minuten oder länger
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- Informationen zur rheumatologischen Untersuchung im Internet:
http://www.rheumanet.org und Patienteninfo anklicken
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Kann eine Rheumafachklinik wie das St. Josef-Stift in Sendenhorst helfen?
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- Stationär stehen viele Maßnahmen zur Verfügung, die ambulant nicht oder nicht ausreichend genug eingesetzt werden können
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intensive Aufklärung, Information und Schulung zur Erkrankung
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genaue diagnostische Abklärung ohne Zeitdruck und unter Einbeziehung der Vordiagnostik
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optimale medikamentöse Therapieeinstellung nach Beratung mit dem niedergelassenen Rheumatologen und Hausarzt
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Ganzkörperkältetherapie in der Kältekammer bei bis zu -120° C. und weitere intensive physikalische und physiotherapeutische Maßnahmen inklusive Ergotherapie
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lokale Therapiemaßnahmen wie Kortison-Injektionen und chemische Synoviorthesen (Verödungsbehandlung der Gelenkinnenhaut) zur raschen Schmerz- und Funktionsverbesserung
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- Ambulant zur Beratung und Unterstützung des niedergelassenen Rheumatologen bei der Diagnostik und Therapieeinstellung (Überweisung von einem niedergelassenen Internisten oder Orthopäden mit Schwerpunkt Rheumatologie erforderlich)
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Weitere Informationen
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Weitere Informationen über rheumatische Erkrankungen erhalten Sie auch bei der Rheuma-Liga Nordrhein-Westfalen:
http://www.rheuma-liga-nrw.de
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Evidenz-basierte Empfehlungen nach einem internationalen Expertengremium
[Emery P. et al.: Annals of the Rheumatic Diseases 2002; Band Nr. 61: Seiten 290-97]
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