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Klinik für Rheumatologie

Chefarzt: Prof. Dr. med. Michael Hammer
Sekretariat: Sabine Gurtsching
Telefon: +49 (0) 2526 300-1541
Telefax: +49 (0) 2526 300-1555
E-mail: hammer@st-josef-stift.de
Vereinbarung ambulanter und stationärer Termine:
Patientenmanagement
Montags bis freitags von 7.00 19.00 Uhr
Telefon: +49 (0) 2526 300-300
Telefax: +49 (0) 2526 300-301
E-mail: pm@st-josef-stift.de
Die Klinik für Rheumatologie im St. Josef-Stift Sendenhorst hat sich auf die Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen spezialisiert und hiermit überregional eine führende Position erlangt. Die Klinik verfügt über 105 Betten für die stationäre Betreuung von jährlich über 2600 Patienten. Die individuell auf jeden Patienten ausgerichtete Kombination von verschiedenen Therapie-Elementen, wie es in dieser Intensität heute nur im stationären Behandlungsrahmen möglich ist, führt zu nachhaltig guten Therapieerfolgen.
- Für die erfolgreiche Langzeit-Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen stehen heute neue Konzepte zur Kombination von Basistherapeutika (langfristig-wirksame Antirheumatika) sowie auch innovative Medikamente zur Verfügung. Diese werden gemeinsam mit dem Patienten und den ambulant betreuenden Ärzten beraten und nach intensiver Information und Aufklärung zur Besserung der entzündlichen Krankheits-Symptomatik und zum Erreichen einer Remission der Erkrankung eingesetzt. In der Klinik für Rheumatologie werden zusätzlich Studien (klinische Untersuchungen) zum Einsatz neuer Medikamente und Therapie-Prinzipien durchgeführt, wodurch schon ausführliche Erfahrungen mit innovativen Medikamenten, die erst kürzlich zugelassen wurden oder auch in naher Zukunft erhältlich sein werden, bestehen.
- Auf dem Gebiet der physikalischen Therapie verfügt das St. Josef-Stift durch das neue Therapiezentrum über optimale Vorrausetzungen zur Verbesserung der Funktion von Gelenken und Wirbelsäule und zur Linderung von Beschwerden. Auf dem Gebiet der Kryotherapie (Kältetherapie) hat das St. Josef-Stift mit der 1984 erstmals in Europa eingerichteten Kältekammer zur Ganzkörperkältetherapie die umfangreichsten Erfahrungen. Im Jahre 1998 wurde eine neue Kältekammer mit weiter verbesserten Therapie-Bedingungen und energiesparender Technik für die Ganzkörperkältetherapie mit Temperaturen bis zu -120° C aufgebaut.
- Zur Senkung der Schmerzen und zur Verringerung der Entzündung in den Gelenken werden im St. Josef-Stift in Sendenhorst lokale (auf das Gelenk fokussierte) Therapiemaßnahmen angeboten. Die Klinik für Rheumatologie hat dabei die umfangreichsten Erfahrungen in Deutschland mit der Durchführung von chemischen Synoviorthesen (Verödungs-Therapie der Gelenkinnenhaut) sowie Glukokortikoid-Injektionen (direkte Behandlung der Gelenke mit Kortison, ohne zu starke Belastung des ganzen Körpers mit Kortison). Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen greifen die veränderten Zellen der Gelenkinnenhaut den Knorpel und Knochen an und führen bei ungebremstem Krankheitsverlauf zur Zerstörung der Gelenke. Mit der chemischen Synoviorthese werden diese pathologischen Zellstrukturen abgebaut, die Entzündung kann sich zurückbilden und ein normales Gelenk-Milieu mit neuen Synovialzellen wieder aufbauen. In Verbindung mit physikalischen und physiotherapeutischen Maßnahmen kann die Gelenkfunktion wieder deutlich gebessert werden.
- Abgerundet wird die Therapie-Palette durch speziell auf Rheumapatienten ausgerichtete Ergotherapie und eine auf rheumatische Erkrankungen spezialisierte psychologische und sozialmedizinische Betreuung. Die einzelnen Fachabteilungen des Hauses arbeiten interdisziplinär eng zusammen, um sowohl internistische als auch orthopädische Probleme der Rheumapatienten zu lösen. Die für eine Fachklinik erforderlichen speziellen Diagnose-Verfahren sind im Hause etabliert.
- Frühe Arthritiden (Gelenkentzündungen): Prognose Einschätzung
Zu Beginn einer entzündlichen Gelenkerkrankung lässt sich der weitere Verlauf (die Prognose) oft nicht einfach abschätzen. Erfahrungen in den letzten Jahren mit neuen Laborparametern und wissenschaftliche Untersuchungen haben aber eine genauere Vorhersage möglich gemacht. Dies hat Auswirkungen auf die Therapie, und deshalb wird bei Patienten mit neu aufgetretener Gelenkerkrankung die Prognose in einer Modellrechnung bestimmt [Prognose frühe Arthritis].
Stationäre Behandlung:
Für die Patienten mit rheumatischen Erkrankungen stehen insgesamt 4 Stationen zur Verfügung. Auf allen Stationen finden sich modern eingerichtete Zimmer mit maximal 3 Betten. Alle Zimmer sind behindertengerecht ausgestattet. Die Indikation zu einer stationären Therapie kann von jedem niedergelassenen Arzt gestellt und per Krankenhaus-Einweisung vorgenommen werden.
Ambulante Behandlung
Die Rheuma-Ambulanz im St. Josef-Stift in Sendenhorst steht für Patienten mit einer schwierigen diagnostischen Zuordnung oder komplizierten Therapieverläufen zur Verfügung. Eine Überweisung eines niedergelassenen Arztes für Innere Medizin oder Orthopädie mit Schwerpunkt-Bezeichnung ,,Rheumatologie“ zur Mit/-Weiterbehandlung ist erforderlich.
   
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