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Internationale Brückenbauer für gesunde Hände

Wiedersehen: Internationale Ergotherapeuten mit Wurzeln im St. Josef-Stift trafen sich auf dem Weltkongress in Berlin, im Bild: Ruth Koch und Walter Bureck.
Therapeutische und medizinische Handexperten trafen sich in Berlin.
Kongressfahnen vor dem City Cube in Berlin

Weltkongress der Handspezialisten mit Know-how aus Sendenhorst

Mehr als 4.000 Handexperten aus der ganzen Welt trafen sich in Berlin – und mitten unter ihnen Ergotherapeutin Ruth Koch und Kinderrheumatologe Dr. Tobias Schwarz aus dem St. Josef-Stift Sendenhorst. Das Besondere: Ärztliche und therapeutische Handspezialisten richten den Kongress gemeinsam aus, sorgen für Wissenstransfer zwischen den Berufsgruppen und über Ländergrenzen hinweg. „Das Motto des Weltkongresses fand ich deshalb sehr passend: Building bridges – together hand in hand“, meint Ruth Koch, Leitung der Ergotherapie im St. Josef-Stift.

Zum Thema Rheuma gaben auch Ruth Koch und Dr. Tobias Schwarz Input. Zur juvenilen idiopathischen Arthritis (JiA) referierten sie jeweils aus medizinischer und ergotherapeutischer Sicht über die Gelenkveränderungen bei jungen Rheumapatienten und deren Behandlung.

„JiA – a family affair“ – damit überschrieb Ruth Koch ihren Vortrag, mit dem sie verdeutlichte, dass es für eine erfolgreiche ergotherapeutische Behandlung wichtig ist, alle Familienmitglieder ins Boot zu holen: Die Wissensvermittlung über funktionelle Handtherapie, Gelenkschutz, Hilfsmittelversorgung und thermische Therapie sei dabei wesentlich, damit die Therapie auch über den stationären Aufenthalt hinaus fortgeführt werden kann.

Eine besondere Ehre war es für Ruth Koch, gemeinsam mit Julia Lingemann auf den nächsten nationalen Handkongress hinzuweisen: Er findet im Oktober 2020 in Münster in der Halle Münsterland statt. Bereits in der Vorbereitung wird Know-how aus dem St. Josef-Stift in die Programmplanung mit einfließen.