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Kraftakt: Wasserschaden in halber Bauzeit behoben

Nachdem die Handwerker fertig waren, sorgten am Montag Mitarbeiter des OP-Teams im St. Josef-Stift dafür, dass Geräte und Inventar wieder eingeräumt wurden.

Alle OP-Säle des St. Josef-Stifts stehen am 15. Januar wieder zur Verfügung

Gute Nachrichten aus dem St. Josef-Stift: Die drei Operationssäle, in denen Ende November ein Wasserschaden entdeckt worden war, können ab Dienstag (15. Januar) wieder genutzt werden. Mit einem akribischen Bauzeitenplan, großer Flexibilität und hohem Engagement der beteiligten Firmen und hauseigenen Handwerker konnte der Schaden innerhalb von sieben Wochen behoben werden. Die Fertigstellung war ursprünglich für Mitte bis Ende Februar anvisiert worden. Wie berichtet war Wasser durch ein undichtes innenliegendes Regenrohr in eine Zwischenwand im Flur gedrungen - ausgerechnet im Neubaubereich von 2013.

Statt einer umfangreichen Trocknung erfolgte ein Rückbau der feucht gewordenen Bauteile, so dass in großen Teilen der Rohbauzustand wieder hergestellt wurde. Handwerker, die auf anderen Baustellen im St. Josef-Stift tätig waren, sprangen kurzfristig ein. So wurden noch vor Weihnachten 300 Quadratmeter Trockenbau, 100 Quadratmeter Wandheizung und einer Vielzahl von  technischen Installationen fertiggestellt. 400 Kubikmeter Estrich konnten über die Feiertage trocknen, so dass die hauseigenen Maler die Zeit zwischen den Jahren bereits nutzen konnten. Anfang des Jahres starteten dann Tischler, Elektriker, Bodenleger und weitere Spezialisten.

Die Baumaßnahme im laufenden Betrieb des Zentral-OP erforderte besondere Staub- und Hygieneschutzmaßnahmen. So musste der Zugang zu den verbliebenen vier Sälen im Zentral-OP vorübergehend neu geregelt werden, zahlreiche Staubschutzwände riegelten die Baustelle hermetisch ab. Die Handwerker des St. Josef-Stifts und die Mitarbeiterinnen des hauseigenen Reinigungsdienstes Perfekt unterstützten die Abläufe flexibel und bis ins Detail. Noch am Wochenende erfolgte die Abnahme durch den Hygieniker, so dass am Montag die drei OP-Säle wieder für den Betrieb ab Dienstag gerüstet werden konnten.

Dank an Mitarbeiter: "Großartige Leistung!"

„Keiner hat damit gerechnet – aber ich war sehr guter Dinge, dass es klappt“, sagte der sichtlich erleichterte Technische Leiter Peter Kerkmann, der die Arbeiten koordinierte. Doch nicht nur für ihn und die Handwerker bedeutete die Schadensbeseitigung zusätzliche Arbeit. Im Patientenmanagement mussten Operationstermine verlegt werden, obwohl die OP-Teams in den verbliebenen vier OP-Sälen länger operierten und zusätzlich noch Kapazitäten der Klinik für Ambulantes Operieren nutzten. Auch in der Verwaltung liefen die Drähte heiß, um den Schaden versicherungstechnisch abzuwickeln. „Durch die große Einsatzbereitschaft vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar am Wochenende konnte die gesamte Maßnahme äußerst zügig umgesetzt werden. Mit den vorhandenen OP-Kapazitäten konnten möglichst viele Patienten wie geplant versorgt werden. Das ist eine großartige Leistung!“, dankte Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann den Beteiligten.