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„Ohne die Mitarbeiter wäre alles nicht möglich gewesen“

Werner Strotmeier (l.), bis zu seinem Ruhestand über 30 Jahre Geschäftsführer im St. Josef-Stift, erhielt aus der Hand von Bürgermeister Streffing (Mitte) die Ehrenbürgerurkunde. Mit im Bild: Ehefrau Veronika Strotmeier.
Landrat Dr. Olaf Gericke und Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (v.l.) gehörten zu den ersten Gratulanten.

Stadt Sendenhorst würdigt Werner Strotmeier als neuen Ehrenbürger

Eine große Ehre für Werner Strotmeier – eine große Ehre auch für das St. Josef-Stift. Mit dem ehemaligen Geschäftsführer Werner Strotmeier ist erneut eine Persönlichkeit des St. Josef-Stifts mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Sendenhorst ausgezeichnet worden für herausragende berufliche Leistungen und ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sendenhorst. Mit stehenden Ovationen unterstrichen die Gäste des Festakts am 14. August 2015 die Würdigung mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Sendenhorst.

Als Werner Strotmeier 1982 ins St. Josef-Stift kam, konnte niemand ahnen, welch dynamische Entwicklung  das kleine Landkrankenhaus unter seiner Ägide nehmen sollte. Die Ausdifferenzierung des Orthopädischen Kompetenzzentrums und des Rheumatologischen Kompetenzzentrums Nordwestdeutschland hin zu einer Fachklinik von nationalem Rang hat auch vielen Sendenhorstern einen guten und sicheren Arbeitsplatz ermöglicht. Mit sicherem Gespür für den Bedarf und die Bedürfnisse der Menschen entwickelte Strotmeier die Tätigkeitsfelder der Stiftung weiter und brachte die Gründung des Pflege- und Betreuungsnetzwerks Sendenhorst sowie den Bau des Reha-Zentrums auf den Weg.

Doch nicht nur damit habe Werner Strotmeier zur positiven Entwicklung der Stadt Sendenhorst beigetragen. Bürgermeister Berthold Streffing erwähnte auch Strotmeiers ehrenamtliches Engagement unter anderem im Kirchenvorstand, mit dem sich große Projekte in der Infrastruktur der Stadt verknüpfen. In sozialer Hinsicht würdigte Streffing Strotmeiers Einsatz für die Integration vieler Spätaussiedler ins Arbeitsleben.

Auf beruflicher Ebene setzte sich Strotmeier ehrenamtlich in führenden Positionen unter anderem im Zweckverband freigemeinnütziger Krankenhäuser Münsterland-Ostwestfalen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft NRW ein.

„Ich sehe die Ehrenbürgerschaft nicht als Verdienst, sondern sehe sie als Geschenk und Anerkennung“, erklärte der Geehrte selbst. Ohne engagierte Wegbegleiter sei alles und vieles nicht möglich gewesen. Deshalb bezog Strotmeier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Josef-Stifts und aller anderen Einrichtungen der Stiftung ausdrücklich in die Würdigung mit ein, ebenso alle ehrenamtlich Engagierten. „Ich gebe Ihnen einen Teil der Ehrenbürgerschaft ab“, adressierte er stellvertretend an den Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, Walter Rudde, und an Annette Mertens von den Christlichen Krankenhaushilfen.

Die Ehrung war eingebettet in den offiziellen Auftakt zum 700-jährigen Stadtjubiläum. Somit gehörten auch Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke und Landrat Dr. Olaf Gericke zu den ersten Gratulanten. Als Mahner und Gestalter für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen blieb der neue Ehrenbürger auch an seinem Ehrentag seiner Rolle treu und richtete das Augenmerk der Festgäste von Kreis und Bezirksregierung auf den dringend nötigen Ausbau der Sendenhorster Verkehrsanbindung: „Die Sendenhorster brauchen das und haben es verdient.“