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Jahresprogramm 2023 der Patientenakademie im St. Josef-Stift

Medizinisches Wissen aus erster Hand gibt es bei der Patientenakademie des St. Josef-Stifts 2023. Das Jahresprogramm präsentieren die Chefärzte PD Dr. Daniel Windschall, Herbert Thier, Dr. Ludwig Bause, Dr. Frank Horst, Dr. Hartmut Bork, Dr. Carsten Radas, Prof. Dr. Michael Hammer, Dr. Matthias Boschin und Dr. Christian Brinkmann (v.l.).

Patienten fragen – Mediziner antworten

Zum neuen Jahr gehört die Gesundheit zu den oft genannten guten Wünschen. Der Erhalt der Gesundheit, der Beweglichkeit und Mobilität bedeutet Lebensqualität. Auch die moderne Medizin bietet viele Möglichkeiten, Patienten mit verschleißbedingten oder rheumatischen Erkrankungen des Bewegungssystems immer besser zu versorgen. Doch vor einer Operation informieren sich Betroffene sehr genau. Deshalb hat das St. Josef-Stift Sendenhorst auch 2023 ein neues Jahresprogramm der Patientenakademie aufgelegt und lädt ab 25. Januar zu insgesamt 17 Präsenzveranstaltungen ein.

Hauptaugenmerk liegt darauf, medizinische Themen auf leicht verständliche Weise zu vermitteln. Chef- und Oberärzte sowie Therapeuten, Ernährungs- und Pflegeexperten aus dem St. Josef-Stift geben gut aufbereitete Informationen zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten orthopädischer und rheumatologischer Krankheitsbilder und zwar im bewährten Veranstaltungsformat: eine kurze Einführung ins Thema und anschließend Zeit für persönliche Fragen.

Künstlicher Gelenkersatz ist einer der Programmschwerpunkte: Neben Hüfte und Knie (u.a. Thema am 22. Februar) werden in den Fachabteilungen des St. Josef-Stifts auch nahezu alle anderen Gelenke endoprothetisch versorgt. Einzelne Veranstaltungen widmen sich dem künstlichen Schultergelenk und den Spezialgebieten Hand- und Ellenbogenchirurgie sowie Fuß- und Sprunggelenkchirurgie mit jeweils typischen Krankheitsbildern und Verschleißerkrankungen.

Mit dem Reha-Zentrum direkt am Standort der Fachklinik hat das St. Josef-Stift im weiten Umkreis ein Alleinstellungsmerkmal. Auch dieses innovative Konzept wird bei den Themen Knie-, Hüft- und Schultergelenkersatz angesprochen.  

Verschleißerscheinungen in der Wirbelsäule zeigen sich häufig in einer Enge des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) an der Hals- und Lendenwirbelsäule. Für Betroffene gibt es übers Jahr verteilt fünf Informationstermine, bei denen die operative Behandlung auch an einem Modell gezeigt wird. Am 8. Februar liegt der Fokus zusätzlich auf den operativen Möglichkeiten und der Anästhesie bei Rückenpatienten im höheren Lebensalter.

Osteoporose, landläufig als Knochenschwund bekannt, wird unter medizinischen und ernährungswissenschaftlichen Aspekten am 8. März erläutert. Und auch die multimodale Schmerztherapie, die in der Schmerzklinik für Gelenk- und Rückenbeschwerden stationär oder teilstationär angeboten wird, ist Thema von zwei Veranstaltungen.

Der Besuch der Patientenakademie ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.