Termine

Das künstliche Schultergelenk - wann erforderlich? - Diese Veranstaltung ist abgesagt

Dr. Ludwig Bause und Dr. Frank Horst informieren über Schultergelenkersatz.
Dr. Heike Horst, Therapieleitung Reha-Zentrum, erläutert die Nachbehandlung.

Hilfe auf dem Weg zur Entscheidung

Mittwoch, 27. Mai 2020

16 - 17.30 Uhr

Eine Anmeldung ist erforderlich: Telefon 02526 / 300-6601

 

Referenten: Dr. Frank Horst, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Traumatologie

Dr. Ludwig Bause, Chefarzt der Klinik für Rheumaorthopädie

Dr. Heike Horst, Therapieleitung Reha-Zentrum am St. Josef-Stift

 

Dem Schultergelenk und den Möglichkeiten des künstlichen Schultergelenkersatzes widmet sich diese Veranstaltung der Patientenakademie. Im Mittelpunkt stehen dabei Schulterbeschwerden, die entweder verschleißbedingt sind (Arthrose) oder rheumatisch-entzündliche Ursachen (Arthritis) haben. Für beide Ursachenkomplexe gibt es im St. Josef-Stift jeweils eigene spezialisierte Fachabteilungen, und so laden zu dieser interdisziplinären Patientenakademie Dr. Frank Horst (Klinik für Orthopädie und Traumatologie) und Dr. Ludwig Bause (Klinik für Rheumaorthopädie) ein.

Das Schultergelenk ist sehr komplex und besteht aus vielen Gelenken, die ausschließlich durch Muskeln und Sehnen geführt werden. Die beiden Chefärzte erläutern, wie Gelenkschäden entstehen können. Dabei gehen sie auf häufige Verletzungsarten ein sowie auf Krankheitsbilder, die durch Verschleißprozesse oder durch rheumatische Grunderkrankungen entstehen können.

Auch Möglichkeiten der Prävention werden gestreift, zum Beispiel wie durch Krafttraining mögliche Überlastungsschäden vermieden werden können.

Dr. Horst und Dr. Bause erläutern auch, wann die Option eines künstlichen Schultergelenkersatzes gegeben ist und welche Möglichkeiten der Versorgung es gibt. Neben der Voll- und Hemiprothese erklären sie auch die Funktions- und Einsatzweise der Kappenprothese und der inversen Prothese.

Dr. Heike Horst, Therapieleitung im Reha-Zentrum am St. Josef-Stift, richtet den Blick auf die Nachbehandlung. Je nach Befund und den Bedürfnissen des Patienten erfolgt die rehabilitative Nachbehandlung direkt im Anschluss oder verzögert. Ziel ist es, den Patienten mit funktionellen Übungen schnell wieder ins Alltagsleben einzugliedern.

Die Teilnahme ist kostenlos.