13.08.2025

Abschied vom Reibeplätzchenbacken

Den Pfannenwender weitergereicht: Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Küche des St. Elisabeth-Stift habe eine beliebte Tradition maßgeblich mitgeprägt und geben ihren Posten nun weite: Das Reibeplätzchenbacken entwickelt sich weiter. Die beiden Bäckerinnen nehmen allerdings nicht vollen Abschied.

Nach 18 Jahren endet für Gertrud Schmidt und Margret Recker das Reibeplätzchen-Kapitel im St. Elisabeth-Stift

Sendenhorst. Mit einem herzlichen Dank für „1000 + 1 Reibeplätzchen“ verabschiedeten sich Gertrud Schmidt und Margret Recker aus dem aktiven Kochdienst im St. Elisabeth-Stift Sendenhorst. Seit 2007 hatten sie das kulinarische Angebot für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereichs Süd als ehrenamtliches Duo maßgeblich geprägt.

Was einst im damaligen „Sonneneck“ begann – mit zehn Bewohnerinnen und Bewohnern und einem klassischen Drei-Gänge-Menü – entwickelte sich über die Jahre zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Altenpflegeeinrichtung. Nach dem Umbau des Wohnbereichs und dem Wegfall eines festen Herdes entstand die Idee, Reibeplätzchen auf mobilen Kochplatten zuzubereiten. Das kam an – und wurde zum Markenzeichen.

Mit über 80 Jahren wollen die beiden auch künftig noch im Ehrenamt mitwirken, sich aber auf den Waffelnachmittag beschränken. Die Nachfolge in der Küche übernehmen Ingrid Krevert, ehrenamtlich auch am Empfang aktiv, und Jutta Beese, frühere Pflegekollegin aus dem Erdgeschoss. Beide bringen reichlich Erfahrung mit – unter anderem aus der Küche der großen Messdiener-Zeltlager in Sendenhorst.

„Wir freuen uns, dass die Tradition weitergeführt wird“, hieß es bei der Übergabe. Ein Abschied vom Reibeplätzchenduft – aber kein Abschied vom Engagement.