Kinder- & Jugendrheumatologie
Die Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie bietet modernste Diagnostik zur Abklärung von Gelenkschmerzen, Entzündungen und möglicher Organbeteiligung bei Kindern und Jugendlichen. Sie ist international führend in der pädiatrischen Ultraschalldiagnostik sowie spezialisiert auf Gelenkbeschwerden und Störungen des Immunsystems.

Kinderrheuma - größte Erfahrung für die Kleinsten
Rheumatische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen können sehr unterschiedlich verlaufen und zeigen sich teilweise nur in speziellen Altersgruppen. Zu den rheumatischen Erkrankungen gehören chronische Gelenkentzündungen (z.B. Juvenile idiopathische Arthritis), Gelenkerkrankungen mit Organbeteiligung (z.B. Kollagenosen), chronische Gefäßentzündungen, weitere Autoimmunerkrankungen, Autoinflammationserkrankungen und Störungen des Immunsystems. Die Kinder- & Jugendrheumatologie in Sendenhorst ist Teil des Rheumatologischen Kompetenzzentrums Nordwestdeutschland und verfügt über eine hervorragende Infrastruktur für Diagnostik und Therapie in interdisziplinären Teams.
Die gute Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Hauses ermöglicht die fachgerechte Behandlung orthopädischer Begleitprobleme sowie eine gut abgestimmte Begleitung beim Übergang der jungen Menschen mit Rheuma ins Erwachsenenalter.
Kontakt
ChefarztPD Dr. med. Daniel WindschallFacharzt für Kinder- und Jugendmedizin | Kinder- und Jugendrheumatologie | DEGUM Stufe III Seminarleiter- Sekretariat der Kinder- & JugendrheumatologieSusanne Starkmann & Sandra OvermannsAllgemeine Anfragen & Kontakt
Termine in der Kinderrheumatologie
- Ambulante TermineKlinik für Kinder- & Jugendrheumatologie
Bitte bringen Sie für die Voruntersuchung zur Klärung einer stationären Behandlung eine Einweisung Ihrer einweisenden Praxis mit. Für die Diagnostik und Therapie bei rheumakranken Kindern und Jugendlichen mit problematischem Krankheitsverlauf benötigen Sie eine Überweisung.
- ASV-Sprechstunde Kinderrheumatologie
Für einen Termin im Rahmen der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) bei bestimmten rheumatologischen Diagnosen ist eine Überweisung §116b SGB V erforderlich. Hier finden Sie weitere Infos zur ASV Kinderrheumatologie.
- Stationäre TermineKlinik für Kinder- & Jugendrheumatologie
Für die stationäre Behandlung Ihres Kindes bringen Sie bitte eine Einweisung der einweisenden Praxis mit.
Diagnostik von Gelenkbeschwerden & Störungen des Immunsystems
Die Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie ist spezialisiert auf die Diagnostik von Gelenkbeschwerden und Störungen des Immunsystems und international führend in der pädiatrischen Ultraschalldiagnostik der Bewegungsorgane. Ergänzend kommen MRT, Röntgen und Kapillarmikroskopie zum Einsatz, die immunologische Labordiagnostik erfolgt ambulant und stationär.
Bei Gelenkschmerzen oder -schwellungen klären unsere Ärztinnen und Ärzte, ob eine juvenile idiopathische Arthritis (JIA) oder eine andere Ursache vorliegt. Neben der gründlichen körperlichen Untersuchung nutzen sie auch Blutuntersuchungen, um nach Entzündungszeichen und bestimmten Antikörpern zu suchen. Mit Ultraschall, Röntgen oder MRT können sie direkt sehen, ob Gelenke entzündet sind oder bereits Veränderungen zeigen. Auf diese Weise lässt sich die JIA nicht nur feststellen, sondern auch ihr Verlauf gut überwachen.
Blutuntersuchung
Im Blut wird nach Anzeichen einer Entzündung gesucht. Dazu gehören Werte wie die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) oder das C-reaktive Protein (CRP). Sie zeigen an, ob im Körper eine Entzündung abläuft, können aber nicht allein beweisen, dass eine JIA vorliegt. Außerdem können bestimmte Antikörper (Eiweiße des Immunsystems) im Blut wie der ANA-Titer bestimmt werden:
- ANA (antinukleäre Antikörper): Sie sind bei vielen Kindern mit JIA (häufig bei der Oligoarthritis und seronegativen Polyarthritis) vorhanden und zeigen ein höheres Risiko für eine rheumatische Augenentzündung (Uveitis).
- Rheumafaktor (RF) oder Anti-CCP-Antikörper: Diese kommen nur selten bei Kindern vor, können aber wichtig für die Einordnung der Erkrankung sein und geben Hinweise auf den Verlauf.
- HLA-B27: Dieses Gen lässt sich vor allem bei der JIA-Kategorie der Enthesitis-assoziierten Arthritis nachweisen und kann auch auf eine Neigung zu Gelenkentzündungen nach Infekten deuten. Da es sich um ein Gen handelt, muss diese Bestimmung nur einmal erfolgen.
Manchmal schaut man auch auf Werte wie Ferritin (vor allem bei einer besonderen Form der JIA, der sogenannten systemischen Form) oder überprüft Leber- und Nierenwerte sowie das Blutbild, um die richtige Behandlung sicher planen zu können.
Bildgebung
Es ist wichtig, die Gelenke noch genauer mit der Bildgebung anzuschauen:
- Ultraschall (Sonographie): Ganz ähnlich wie bei einer Schwangerschaftsuntersuchung. Er ist schmerzfrei, ohne Strahlen und zeigt, ob sich Flüssigkeit und eine Entzündung im Gelenk befinden. Inzwischen kann man mit dem Farbdoppler sogar ganz kleine Entzündungsgefäße innerhalb der entzündeten Gelenkschleimhaut als sicheres Zeichen für eine Gelenkentzündung nachweisen.
- Röntgen: Damit erkennt man, ob die Gelenke schon Schäden oder Veränderungen haben. Es ist vor allem dann wichtig, wenn die Erkrankung schon länger besteht.
- Magnetresonanztomographie (MRT): Dieses Verfahren zeigt sehr genau, ob Gelenke oder Knochen entzündet sind, auch wenn man es von außen noch gar nicht sieht. Manchmal braucht man dafür ein Kontrastmittel. Wichtig ist das MRT bei Beteiligung der Kiefergelenke und Wirbelsäule.

Schulungsfilm Diagnostik
Behandlungsangebote der Kinderrheumatologie
- KrankheitsbilderJuvenile idiopathische Arthritis (JiA), Kollagenosen, Vaskulitiden, autoinflammatorische Erkrankungen und Osteomyelitis sind typische Krankheitsbilder der Kinderrheumatologie.
- Ganzheitliche TherapieMedikamente, physikalische Therapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Hilfsmittel und psychosoziale Betreuung gehören zum Therapiekonzept.
- FAQ zu KinderrheumaHäufig gestellte Fragen zu Kinderrheuma-Medikamenten.
- Ambulante Betreuung bei KinderrheumaNiedergelassene Praxen und die Klinik für Kinderrheumatologie arbeiten Hand in Hand.
- TransitionWie der Übergang von der Kinderrheumatologie in die Erwachsenenmedizin gut gelingt.
- Chronische Schmerzen am BewegungsapparatSchmerztherapie für Jugendliche als Gruppenangebot im stationären Setting der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie

Einblicke in die Kinder- und Jugendrheumastationen C0 und C1
Die Patientinnen und Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie sind auf den Stationen C0 und C1. Die C0 ist die Kinderstation, und weil Kälte bei der Behandlung von Rheumaschmerzen eine große Rolle spielt, heißt die Station auch „Polarstation“. Sie unterteilt sich in den Nordpol (Kinder bis 5 Jahre) und den Südpol (Schulkinder bis 13 Jahre). An den Wänden finden sich viele Bilder von Tieren und Landschaften im Ewigen Eis.
Die Station C1 ist für Jugendliche ab 14 Jahren und junge Erwachsene bis 21 Jahre, die vor dem Übergang in die Erwachsenenrheumatologie stehen. Für diesen Wechsel gibt es ein spezielles Transitionskonzept.
Kofferpacklisten für die Kinderrheumastationen C0 und C1
Kofferpackliste für die Kinderstation C0
Neben den persönlichen Dingen werden für den Aufenthalt auf der Polarstation C0 folgende zusätzliche Sachen benötigt:
- Badekleidung, einschließlich Badeschuhe (Badekleidung für Elternteil, wenn das Kind nicht schwimmen kann; bei Bedarf Schwimmwindeln fürs Kind)
- Mütze und Handschuhe für die Kältekammer
- Alle benötigten eigenen Hilfsmittel (z. B. Schuheinlagen, Zahnspange, TENS-Gerät etc.)
- Sportkleidung
- Sportschuhe für Indoor und Outdoor
- Handtücher und Hygieneartikel
- Kuscheltier oder kleine Kuscheldecke (Kein privates Bettzubehör: Bettwäsche, Überdecken und Kopfkissen sind aus hygienischen Gründen nicht gestattet)
- Schulmaterialien
Kofferpackliste C1 - kinderrheumatologische Behandlung
Neben den persönlichen Dingen werden für den stationären Aufenthalt auf der Station C1 folgende Sachen benötigt:
- Unterschriebene Elternerlaubnis und Stationsregeln
- Wecker (Kein Smartphone!)
- Trinkflasche
- Alle benötigten eigenen Hilfsmittel (z.B. Schuheinlagen, Zahnspange, TENS-Gerät, etc.)
- Handtücher und Hygieneartikel
- Sportbekleidung
- Sportschuhe (indoor und outdoor)
- Badekleidung, einschließlich Badeschuhe
- Mütze und Handschuhe für die Kältekammer
Wichtig: Aus hygienischen Gründen darf im gesamten Krankenhaus kein privates Bettzubehör wie Bettwäsche, Überdecken, Kopfkissen usw. genutzt werden.
Kofferpackliste C1 - Behandlung chronischer Schmerzen
Für den stationären Aufenthalt auf der C1 zur Behandlung bei chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat werden neben den persönlichen Dingen folgende Sachen benötigt:
- Unterschriebene Elternerlaubnis und Stationsregeln
- Wecker (Kein Smartphone!)
- Trinkflasche
- Alle benötigten eigenen Hilfsmittel (z.B. Schuheinlagen, Zahnspange, etc.)
- Handtücher und Hygieneartikel
- Sportkleidung inkl. Stoppersocken
- Sportschuhe (indoor und outdoor)
- Badekleidung, einschließlich Badeschuhe
- Einmachglas oder leeres Marmeladenglas, mind. 50ml
Wichtig: Aus hygienischen Gründen darf im gesamten Krankenhaus kein privates Bettzubehör wie Bettwäsche, Überdecken, Kopfkissen usw. genutzt werden.
FAQ zu Kinderrheuma
Was ist die häufigste Gelenkentzündung?
Die häufigste akute Gelenkentzündung betrifft die Hüfte und wird Coxitis fugax genannt. Oft ist begleitend eine Erkältung bzw. ein Infekt der oberen Luftwege festzustellen. Innerhalb weniger Stunden können heftige Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in der Hüfte auftreten, so dass das Kind nicht mehr laufen möchte und eine Schonhaltung einnimmt. Besonders häufig kommt diese Entzündung im Vorschulalter vor. Man zählt diese Erkrankung nicht zu den Kinderrheumaformen. Durch klinische Untersuchungen und Ultraschalldiagnostik lässt sich der Hüftgelenkserguss sicher diagnostizieren. Für den Verlauf wichtig sind eine frühzeitige und dauernde Gelenkentlastung. Eine Kühlung des Gelenkes und auch eine antientzündliche medikamentöse Behandlung sind erforderlich, so lange ein Gelenkerguss vorhanden ist. Eine medikamentöse Behandlung sollte erfolgen, wenn lokale physikalische Maßnahmen wie z. B. Kältetherapie und Gelenkentlastung alleine nicht ausreichen, um die Entzündungszeichen abklingen zu lassen.
Wann spricht man von Kinderrheuma?
Kinderrheuma ist eine Ausschlussdiagnose. Es müssen also sehr viele andere Erkrankungen des Bewegungsapparates bedacht und ausgeschlossen werden. Kinderrheuma ist eine entzündlich rheumatische Gelenkerkrankung. Diese ist in der Regel länger anhaltend, d. h. mindestens 6 Wochen kontinuierlich vorhanden. Wenn eine länger dauernde oder chronisch aktive Entzündung erkennbar wird, ist eine frühzeitige medikamentöse und physikalische Behandlung geboten. Unabhängig hiervon ist eine genaue diagnostische Einordnung erforderlich, da abhängig von der Art der Entzündung und von möglichen Auslösefaktoren unterschiedliche Therapiekonzepte angewandt werden müssen.

Wann ist eine medikamentöse Behandlung sinnvoll?
Eine medikamentöse Behandlung ist im Prinzip sinnvoll, wenn eine akute oder chronische Gelenkentzündung diagnostiziert wurde, die nicht innerhalb weniger Tage bis Wochen von selbst rückläufig ist und sich mit Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen äußert. Meist führt diese Symptomatik innerhalb kurzer Zeit zu Fehlbelastungen des Bewegungsapparates und somit besteht bei Nichtbehandlung das Risiko einer vorübergehenden oder bleibenden Schädigung. Weitere Infos finden Sie hier: Medikamentöse Therapie von Kinderrheuma
Wie ist das Gesamtkonzept einer Rheumabehandlung bei Kindern?
Medikamente sind eingebunden in ein therapeutisches Gesamtkonzept, das physikalische Therapiemaßnahmen, Gelenkentlastung, krankengymnastische Übungsbehandlung und Hilfsmittelversorgung in sinnvoller Weise mit der medikamentösen Therapie kombiniert. Auch die Ernährung sowie Maßnahmen zur Krankheitsbewältigung spielen für die Familien eine wesentliche Rolle.
Die nichtmedikamentösen Behandlungsprinzipien und die Integration des rheumakranken Kindes in seinem Umfeld sind entscheidend für die weitere Entwicklung des Kindes und die Bewältigung der Erkrankung. Die Alltagsbewältigung und die Belastungen für das Kind und die Familie bei einer chronischen Erkrankung werden deshalb in nachfolgenden Beiträgen ausführlich dargestellt.
Für eine konsequente Durchführung der Therapiemaßnahmen (Compliance) ist ein grundlegendes Verständnis der Erkrankung, der Sinnhaftigkeit und der Wirkweise der Therapiemaßnahmen, aber auch der psychischen Belastungssituation und der Möglichkeit, diese im Alltag zu bewältigen, erforderlich.


Viele Professionen - Hand in Hand
Um auf die besonderen Bedürfnisse von rheumakranken Kindern und Jugendlichen einzugehen, gibt es eine speziell auf sie zugeschnittene psychosoziale Betreuung. Durch die häufige Trennung von Eltern, Freundeskreis und ihrer gewohnten Umgebung sind Kinder und Jugendliche meist doppelt belastet. Neben dem kinderpsychologischen Team stehen den jungen Patientinnen und Patienten auf unseren Kinder- und Jugendrheumastationen auch Erzieherinnen zur Seite. Sie helfen, mit der Krankheit zu leben, sich in das eigene soziale Umfeld positiv einzubringen und sich möglichst gut auf das Leben als Erwachsene vorzubereiten.

Familienbüro des Bundesverbandes Kinderrheuma e.V.
Da die Rheumaerkrankung eines Kindes meist die ganze Familie betrifft, umfasst die psychosoziale Betreuung auch Aspekte, die das Familienleben, die schulische Integration und berufliche Orientierung umfassen. Hierbei übernimmt der Bundesverband Kinderrheuma e.V. ebenfalls eine wichtige Aufgabe. Das Familienbüro hat seinen Sitz im St. Josef-Stift Sendenhorst.
Qualität und messbare Erfahrung
Das ärztliche Team der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie behandelt mehr als 1.500 Patient:innen jährlich stationär und mehr als 2.650 Patient:innen ambulant. Zu den häufigsten Diagnosen zählen die juvenile chronische Arthritis und die juvenile Fibromyalgie.

Kinder- und Jugendrheumatologie: ärztliche Weiterbildung
In der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie liegen aktuell Weiterbildungsermächtigungen für das Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin (2 Jahre) sowie das Gebiet der Kinder- und Jugendrheumatologie (volle Weiterbildung) durch PD Dr. Daniel Windschall vor.
Die Weiterbildungen umfassen eine individuelle und persönliche Betreuung in unserer Klinik und sind angelehnt an das Ausbildungscurriculum der Bundesärztekammer.
Die Klinik ist Ausbildungs- und Referenzzentrum sowie zertifiziertes DEGUM-Weiterbildungszentrum für die Bewegungsorgane im interdisziplinären DEGUM-Ultraschallzentrum im St. Josef-Stift. Drei hochauflösende Ultraschallgeräte stehen ambulant und stationär zur Verfügung.
Kollegialität und flache Hierarchien bestimmen die freundliche Arbeitsatmosphäre in unserem professionellen, weltoffenen und internationalen Team. Wir arbeiten aktiv mit in der europäischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (PReS) sowie in der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR).
PD Dr. Daniel Windschall ist aktuell Mitglied im Weiterbildungsausschuss Kinder- und Jugendrheumatologie der Ärztekammer Westfalen-Lippe, stellv. Vorsitzender der GKJR, Vorsitzender der Imaging Working Party PReS sowie DEGUM-Kursleiter Stufe III für Pädiatrie und Bewegungsorgane.
Für mehr Informationen besuchen Sie gern die entsprechenden Seiten:
Internationales Ultraschallzentrum
Der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie wurde für die qualifizierte Ultraschall-Ausbildung von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) zertifiziert. Zusätzlich ist sie auch Mitglied im interdisziplinären DEGUM Ultraschall-Zentrum im St. Josef-Stift Sendenhorst. Chefarzt PD Dr. Daniel Windschall besitzt eine Zertifizierung als DEGUM Stufe III Kursleiter durch den Arbeitskreis Bewegungsorgane sowie die Sektion Pädiatrie. Zusätzlich einen Trainerschein der Europäischen Rheumatologie Gesellschaft EULAR.
Ultraschallkurse der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie
Die Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie veranstaltet jährlich nationale und internationale Ultraschallkurse für den kindlichen Bewegungsapparat, die sowohl im Ausland als auch im St. Josef-Stift Sendenhorst durchgeführt werden. Die Ultraschallkurse in Sendenhorst sind nach dem Kurscurriculum der DEGUM und nach den Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV konzipiert.
PD Dr. Daniel Windschall ist auch Mitinitiator der internationalen PedMUS-Initiative (Pediatric Musculoskeletal Ultrasound Initiative). Zur internationalen Verbesserung der Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten hat er zusammen mit Clara Malattia aus Italien und Johannes Roth aus Kanada einen ersten digitalen Ultraschalllehratlas für die kindliche Gelenksonografie entwickelt. Inzwischen ist PedMUS (www.gkjr.de/wp-content/uploads/2020/07/ped-mus-ebook-2020.pdf) eine international anerkannte digitale Schulungsplattform. Versionen des ursprünglich deutschsprachigen Ebooks stehen inzwischen in Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch zur Verfügung.
Die Gelenksonografie ist auch einer der Forschungsschwerpunkte im Studienzentrum der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie.
Injektionskurse & Kinderrheuma-Update
Regelmäßig geben Ärztinnen und Ärzte unserer Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie ihr Wissen zur Gelenkinjektion in Weiterbildungskursen im St. Josef-Stift Sendenhorst weiter. Auch beim Sendenhorster Adventssymposium und beim Kinderrheuma-Update profitieren Teilnehmende von der Expertise und Erfahrung unserer Fachabteilung. Veranstaltungstermine finden Sie unter Aktuelles.
Das Studienzentrum
Die Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie arbeitet gemeinsam mit der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie an klinischen Studien für die Entwicklung und den Fortschritt der Forschung. Eine Übersicht der aktuellen Studien sowie Publikationen und Kontakt ins Studienzentrum finden Sie hier.

Scholarship Program – be member of our team!
Our center regularly provides clinical and research placement opportunities. Work in our motivated and engaged team to learn or consolidate fundamental skills such as joint injections, muskuloskeletal ultrasound and the management of complex paediatric rheumatological diseases.
Additionally there are opportunities to participate in research projects in collaboration with our study team. Contact us for more information. A motivation letter and CV are required for the application.
















