Die Stiftung St. Josef-Stift im Überblick
Die Stiftung St. Josef-Stift Sendenhorst vereint medizinische Versorgung, Rehabilitation, Pflege und Serviceangebote unter einem Dach. Hier erhalten Sie einen Überblick über Struktur, Werte und Verantwortung der Stiftung.

Die Stiftungseinrichtungen
Das St. Josef-Stift Sendenhorst in unmittelbarer Nähe zur attraktiven Universitätsstadt Münster ist eine Fachklinik mit 359 Betten und acht spezialisierten Fachabteilungen für Orthopädie, Rheumatologie und Wirbelsäulenerkrankungen. Seit 2015 ergänzt die Schmerzklinik für Gelenk- und Rückenbeschwerden das Behandlungsspektrum. Die Fachklinik genießt bundesweit einen guten Ruf mit einer Patientenzufriedenheit von 96 Prozent.
Am selben Standort ist unser Reha-Zentrum am St. Josef-Stift angegliedert mit 180 Einzelzimmern und 20 ambulanten Plätzen für die Anschlussheilbehandlung nach Hüft- und Kniegelenkersatz sowie nach komplexen Wirbelsäulenoperationen. Mit diesem Konzept „Akut und Reha aus einer Hand“ verfügt das St. Josef-Stift über ein Alleinstellungsmerkmal im weiten Umkreis. Bis Herbst 2026 wird eine Erweiterung auf 270 stationäre und 30 ambulante Reha-Plätze baulich umgesetzt.
Seit dem Jahr 2022 besteht die MVZ Warendorf gGmbH mit zwei Praxisstandorten in Warendorf und Sendenhorst.
Die St. Elisabeth-Stift gGmbH ist Trägerin des Pflege- und Betreuungsnetzwerks mit vier Altenhilfeeinrichtungen: St. Elisabeth-Stift Sendenhorst, St. Josefs-Haus Albersloh, St. Magnus-Haus Everswinkel und St. Josef-Haus Ennigerloh. An allen vier Standorten ist ein abgestuftes Angebot von Betreutem Wohnen, Tagespflege, Kurzzeitpflege bis zur Langzeitpflege und Palliativpflege vorhanden. Ambulante Pflege wird in Sendenhorst und Albersloh in Kooperation mit dem Caritasverband Ahlen angeboten.
Zahlreiche wichtige Service- und Dienstleistungen wie zum Beispiel die hygienische Reinigung in unseren Einrichtungen, Restaurant-Service im Reha-Zentrum oder Aufgaben in der Stiftsküche werden von unserer Perfekt Dienstleistungen GmbH übernommen.

Ursprung, Zweck & Organe der Stiftung St. Josef-Stift
Die Stiftung „St. Josef-Stift“ wurde 1889 von Josef Spithöver begründet, einem Sendenhorster Buchbinder, der nach langer Wanderschaft in Rom ansässig wurde und sich dort ein bedeutendes Vermögen erarbeitete. Seiner Heimatstadt stiftete er 1889 ein Krankenhaus, das St. Josef-Stift, in dem Bürger der Gemeinde betreut und gepflegt werden sollten, bei Bedürftigkeit auch kostenlos.
Spithöver stellte die Stiftung unter den Schutz des heiligen Josef und der heiligen Elisabeth. Er begründete sie als eine katholische rechtsfähige Stiftung privaten Rechts. Am 24. Juni 1892 genehmigte der Bischof von Münster die Stiftung und mit der Genehmigung durch den König von Preußen am 18. November 1892 wurden ihr gleichzeitig die Rechte einer juristischen Person verliehen. Zuständige kirchliche Aufsichtsbehörde ist das Bischöfliche Generalvikariat in Münster.
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke. Ziele der Stiftung sind die Förderung des Wohlfahrtswesens, des öffentlichen Gesundheitswesens und der Gesundheitspflege sowie die Förderung der Altenhilfe. Organe der Stiftung sind das Stiftungskuratorium und die Geschäftsführung.
Vor dem Hintergrund dieser Ziele verwirklicht die Stiftung „St. Josef-Stift“ ihren Stiftungszweck durch ihr Engagement im Rahmen zahlreicher Tätigkeitsfelder.
Träger der Stiftung
Die Stiftung St. Josef-Stift ist eine katholische rechtsfähige Stiftung privaten Rechts. Trägergremium ist ein Kuratorium. Es besteht aus bis zu sechs Personen und wacht über die Einhaltung des Stifterwillens. Der oder die Vorsitzende wird jeweils vom Bischof von Münster ernannt. Die weiteren Kuratoriumsmitglieder, die aus dem Gebiet der Stadt Sendenhorst kommen sollen, werden für fünf Jahre gewählt und ebenfalls vom Diözesanbischof bestätigt.
Die Arbeit des Kuratoriums
Beschreibung der Aufgaben des Kuratoriums im Detail
Das Kuratorium übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben. In erster Linie sind dies die Aufsichtsfunktion und die Entwicklung langfristiger Zukunftsperspektiven für die Stiftung. Zudem ist das Gremium zuständig für die Berufung der Geschäftsführung sowie für den Erlass und die Änderung einer Geschäftsordnung für die Geschäftsführung. Weitere Aufgaben sind Ankauf, Anmietung oder Anpachtung sowie Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Immobilien der Stiftung und die so genannte dingliche Belastung dieser Werte. Weiterhin gehören zum Aufgabenbereich des Kuratoriums die sonstigen Rechtsgeschäfte, die ihrer Natur nach außerhalb des laufenden Geschäftsbetriebes liegen.
Das Kuratorium bildet zudem die Gesellschafterversammlung für die Reha-Zentrum am St. Josef-Stift gGmbH und für die St. Elisabeth-Stift gGmbH, die Trägerin des Pflege- und Betreuungsnetzwerkes mit vier Altenhilfeeinrichtungen in Sendenhorst, Albersloh, Everswinkel und Ennigerloh ist.
Kuratorium der Stiftung St. Josef-Stift
Dem Trägergremium gehören folgende Mitglieder an:
Kommissarischer Vorsitzender: Pfarrer Clemens Lübbers
Dipl.-Kaufmann Andreas Hartleif
Bundestagsabgeordneter a.D. Bernhard Daldrup
Dipl.-Kaufmann Bernd Stapel
Dipl.-Agraringenieur Dr. Matthias Quas
Aufsichtsrat St. Elisabeth-Stift gGmbH
Für die St. Elisabeth-Stift gGmbH übernimmt darüber hinaus ein Aufsichtsrat Verantwortung für die Aufgaben im oben beschriebenen Sinne. Im Aufsichtsrat sind von jedem Einrichtungsstandort jeweils zwei Mitglieder aus der Gemeinde sowie der Vorsitzende des Trägergremiums vertreten.
Aktuelle Mitglieder im Aufsichtsrat der St. Elisabeth-Stift gGmbH:
Kommissarischer Vorsitzender: Pfarrer Clemens Lübbers
Stellvertretender Vorsitzender: Rechtsanwalt Rolf Niedergerke
Sendenhorst: Pastor Fritz Hesselmann und Anke Witte
Albersloh: Antonius Breul und Agnes Hennenberg-Schütte
Everswinkel: Manfred Hendker und Brigitte Klausmeier
Ennigerloh: Markus Haufen und Rolf Niedergerke
Ehrenvorsitzende
In Würdigung ihrer Verdienste um die Stiftung erhielten die früheren Kuratoriumsvorsitzenden Dipl.-Kaufmann, Dipl.-Volkswirt Wilhelm Goroncy (†) und Dipl.-Kaufmann Werner Strotmeier ehrenhalber den Titel als Ehrenvorsitzende.
Geschäftsführung & Vorstand
Für die Gesamtheit aller laufenden Dienstgeschäfte und Rechtsvertretungsbefugnisse ist die Geschäftsführung zuständig. In dieser Eigenschaft übt sie in Wahrnehmung der Interessen des Kuratoriums auch die Dienstaufsicht über alle Mitarbeitenden des Krankenhauses, des Reha-Zentrums am St. Josef-Stift, der MVZ Warendorf gGmbH, der St. Elisabeth-Stift gGmbH und der Perfekt Dienstleistungen GmbH aus.
Zusammen mit dem leitenden Arzt und der Leitung des Pflegedienstes bildet die Geschäftsführung den Krankenhausvorstand, der für die Betriebsleitung des Hauses verantwortlich ist.
- GeneralbevollmächtigterWerner Strotmeier
- GeschäftsführerDietmar SpechtBereich Krankenhaus und St. Elisabeth-Stift gGmbH
- Stellvertretender GeschäftsführerRalf HeeseBereich Reha-Zentrum, MVZ Warendorf und Perfekt
- Ärztlicher DirektorDr. Matthias BoschinBereich Krankenhaus
- PflegedirektorNiklas Wiechert-BehmBereich Krankenhaus und Reha

Unser Leitbild - Menschen sind uns wichtig
Von den Mitarbeitenden der Stiftung – für die Mitarbeitenden der Stiftung. Das gemeinsam erarbeitete Leitbild für alle Stiftungseinrichtungen bildet den Grundbaustein unserer Arbeit und unserer Kultur.

Unsere Zielplanung 2030
Mit seiner „Zielplanung 2030“ stellt sich das St. Josef-Stift medizinisch, baulich und organisatorisch für die Zukunft auf. Für die Akutklinik entsteht ein neues OP- und Funktionsgebäude. Das Reha-Zentrum wächst bis Herbst 2026 von 200 auf 300 Plätze.
Nachhaltigkeit als Unternehmensziel
Klimaschutz, schonender und sparsamer Umgang mit endlichen Ressourcen, gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen – es
gibt viele Gründe, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Und zwar nicht erst, seitdem die Klimakrise zum Top-
Thema auf der weltweiten Agenda geworden ist. Das St. Josef-Stift hat bereits viele Umwelt- und Klimastandards umgesetzt.
Die Geschichte der Stiftung
Vom Provinzkrankenhaus zur modernen Fachklinik: Seit seiner Gründung prägt das St. Josef-Stift die Gesundheitsversorgung in der Region. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie sich aus einer Idee Verantwortung, medizinischer Fortschritt und ein klares Werteverständnis entwickelt haben.

Krankenhauszukunftsgesetz
Ein Investitionsprogramm zur Digitalisierung und zur Stärkung regionaler Versorgungsstrukturen - das ist der zentrale Inhalt des Krankenhauszukunftsgesetzes.
Ziel der Bundesregierung ist eine modernere und bessere Ausstattung der Krankenhäuser zu realisieren. Hierzu zählen sowohl moderne Notfallkapazitäten als auch eine bessere digitale Infrastruktur. Ebenso werden Investitionen in die IT- und Cybersicherheit des Gesundheitswesens, die gerade in Krisenlagen noch bedeutsamer sind, unterstützt.
Folgende Projekte werden im St. Josef-Stift umgesetzt und aus dem Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) gefördert:
- Fördertatbestand 2: Patientenportal
Einführung eines Patientenportals für die Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten vor, während und nach der Behandlung im Krankenhaus
- Fördertatbestand 4: Clynalitix Rules
Einführung eines automatisierten klinischen Entscheidungsunterstützungssystems
- Fördertatbestand 5: Digitale Medikation
Einführung einer Lösung zur Planung und Dokumentation der Medikamentengabe mit integrierter Prüfung zur Arzneimitteltherapiesicherheit
- Fördertatbestand 10: IT- und Informationssicherheit
Diverse technische Maßnahmen zur Erhöhung der IT- und Informationssicherheit und erweiterte Schulungen zur Awareness der Mitarbeitenden
