Qualität & Erfahrung in der Endoprothetik

Orthopädie & Traumatologie

Die Klinik für Orthopädie & Traumatologie im St. Josef-Stift Sendenhorst steht für Spezialisierung und Erfahrung in Hüft- und Kniegelenkersatz: Zertifizierte Qualität und eine ganzheitliche Versorgung "Akut und Reha aus einer Hand".

Aktivierende Pflege: Eine Patientin trainiert ihre Beinbeweglichkeit mit Unterstützung des ärztlichen Personals.

Fachliche Expertise seit mehr als 50 Jahren

Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie im St. Josef-Stift Sendenhorst ist auf die Behandlung von Gelenkerkrankungen und den künstlichen Gelenkersatz spezialisiert. Seit mehr als 50 Jahren profitieren Patientinnen und Patienten von hoher fachlicher Expertise in Diagnostik, Operation, Pflege und Therapie. In modern ausgestatteten OP-Sälen werden jährlich mehrere tausend Eingriffe durchgeführt.

Ein Schwerpunkt liegt in der Knie- und Hüftendoprothetik: Mit über 2.000 Implantationen pro Jahr gehört das St. Josef-Stift Sendenhorst bundesweit zu den führenden Fachkliniken für Endoprothetik und ist seit 2014 als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung zertifiziert. Weitere Schwerpunkte sind Fuß- und Schulterendoprothetik.

Kontakt

Ihr Weg zu uns

Ambulante und stationäre Termine in der Klinik für Orthopädie & Traumatologie

Ihren Termin vereinbaren Sie bitte über das Patientenmanagement. Dort werden auch Ihre Fragen zur ambulanten Voruntersuchung oder zum Ablauf rund um die Operation beantwortet. Bringen Sie bitte eine Einweisung mit.

Behandlung von Gelenkschmerzen in Hüfte, Knie, Schulter und Fuß

Gelenkverschleiß ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt und eine große Herausforderung für die Medizin der Gegenwart und der Zukunft. Nahezu jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens einmal Gelenkbeschwerden entwickeln. Starke Schmerzen beeinträchtigen die Beweglichkeit und die Lebensqualität. Verspricht die ambulante Behandlung der Symptome des Gelenkverschleißes keine weitere Linderung der Schmerzen, erfolgt vielfach die Vorstellung in einer Klinik. 

Unsere Behandlungsschwerpunkte im Überblick

  • Arthrose des Hüftgelenkes / Künstliches Hüftgelenk
  • Arthrose des Kniegelenkes / Künstliches Kniegelenk
  • Arthrose im Fuß und Sprunggelenk
  • Arthrose der Schulter
  • Knick-Plattfuß (Pes planovalgus)  
Kardiologischer Konsildienst

Abklärung bei Herz-Kreislauf- und anderen Begleiterkrankungen

Wir möchten Sie sicher durch die Operation begleiten. Für unsere Patientinnen und Patienten mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen komplexen internistischen Begleiterkrankungen werden die ärztlichen Teams der operativen Fachabteilungen und der Anästhesie von einer erfahrenen Kardiologin im Haus unterstützt.

Ihr Behandlungsweg im Überblick

Ambulante Voruntersuchung

Bereits bei der ambulanten Voruntersuchung in der Klinik für Orthopädie und Traumatologie erfolgt eine detaillierte Diagnose und Beratung durch den Orthopäden und den zuständigen Oberarzt oder Chefarzt. Hier erfahren Sie alles über Alternativen, die konservative Therapie und die Möglichkeit einer operativen Versorgung mit einer Endoprothese. Sie erhalten bereits einen Aufklärungsbogen, den Sie bitte zur Operation wieder mitbringen, so dass wir Sie einen Tag vor der Operation ausführlich aufklären und Ihre Fragen beantworten können. Außerdem wird mit Ihnen besprochen, welche Voruntersuchungen noch durchgeführt und welche Laborwerte oder Unterlagen für die Operation noch benötigt werden. Insbesondere wird mit Ihnen und in Zusammenarbeit mit Ihrer hausärztlichen Praxis analysiert, ob die Einnahme bestimmter Medikamente vor der Operation angepasst werden muss.

Bitte bringen Sie zur ambulanten Voruntersuchung unbedingt eine Einweisung Ihrer niedergelassenen Praxis mit.

Chefarzt Dr. Frank Horst in weißem Kittel spricht mit einem Patienten. Beide sitzen sich gegenüber und schauen sich an.
Was ist am Aufnahmetag mitzubringen? Checkliste zur Anreise

Wichtige Unterlagen für Ihren Aufenthalt in der Klinik für Orthopädie & Traumatologie:

  • Krankenhaus-Einweisung, Krankenkassenkarte
  • Liste der Medikamente, die Sie z. Zt. einnehmen (mit genauer Dosierungsanweisung)
  • Medikamente für die ersten 3 Tage (in Originalverpackung)
  • Hinweis: Alle Medikamente, die Sie benötigen, stellen wir Ihnen bereit. Wenn Sie Ihre gewohnten Originalpräparate weiternehmen wollen, bringen Sie diese bitte für die gesamte Aufenthaltsdauer (evtl. inkl. Reha-Aufenthalt) mit.
  • Bereits vorliegende Befunde (ärztliche Briefe, Allergiepass oder Ergebnis eines Allergie-Tests, Röntgenbilder, MRT, CT etc.) 
  • Ausgefüllter Anamnesebogen und MRSA-Fragebogen
  • Bargeld oder Geldkarte (z. B. für Hilfsmittelgebühren)
     

Kofferpackliste für die Orthopädie:

Für Ihren stationären Aufenthalt in der Klinik für Orthopädie bringen Sie bitte neben Ihren persönlichen Sachen auch folgende wichtige Dinge mit:

  • Sportkleidung
  • Feste Schuhe/Turnschuhe
  • Badeschuhe
  • Handtücher
  • Falls vorhanden: Hilfsmittel, Gehstützen, Rollator

    Waschmaschine und Trockner sind vorhanden
Piktogramm zeigt die Aufnahme-Packliste
Vorbereitung auf die Operation

Bitte nehmen Sie an den Tagen vor Ihrer stationären Aufnahme keine schwere Kost zu sich. 

Folgende Medikamente müssen ggf. vor einer Operation nach ärztlicher Rücksprache abgesetzt werden:

Blutverdünnende Medikamente:

  • Clopidogrel (z.B. Iscover®, Plavix®), Prasugrel (Effient®), Ticragrelor (Brilique®): 10 Tage vor OP
  • Rivaroxaban (Xarelto®), Apixaban (Eliquis®), Endoxaban (Lixiana®), Dabigatran (Pradaxa®): 48 h vor OP
  • Marcumar: 10 Tage vor OP (Heparin-Ersatz nach Rücksprache)
  • Acetylsalicylsäure (Aspirin® etc.) bis 100 mg täglich muss nicht abgesetzt werden

Diabetes- und Herzschwäche-Medikamente:

  • Dapagliflozin (Forxiga®), Empagliflozin (Jardiance®), Canagliflozin (Invokana®): 3 Tage vor OP
  • Metformin (Glucophage® usw.): 2 Tage vor OP
  • Dulaglutid (Trulicity®) oder Semaglutid (Ozempic®): 7 Tage vor OP

Ausführliche Hinweise finden Sie in diesem Infoblatt:

Ihr erster Tag in der Klinik für Orthopädie

7 – 8 Uhr im Empfangsbereich:

  • Empfang durch die Krankenhaushilfen und Begleitung auf Station

Vormittag:

  • Blutabnahme, pflegerisches und ärztliches Aufnahmegespräch, Anästhesie-Vorgespräch, Röntgen, EKG, ggf. Gipslagerung
  • Aufnahme durch die Mitarbeitenden der Patientenverwaltung

12 – 13 Uhr: Mittagessen

Nachmittag:

  • Weitere Untersuchungen, Kaffee, physiotherapeutische Vorbereitung


17.45 Uhr: Abendessen
Bei OP-Terminen am Montag erfolgen die Voruntersuchungen am Freitag und die stationäre Aufnahme am Sonntag.

Aktivierende Pflege: Eine Patientin trainiert ihre Beinbeweglichkeit mit Unterstützung des ärztlichen Personals.
Anschlussheilbehandlung am gleichen Standort

Mit unserem  Reha-Zentrum direkt am St. Josef-Stift bieten wir einen optimal abgestimmten Übergang in die Anschlussheilbehandlung. Nähere Informationen zu den Möglichkeiten einer Anschlussheilbehandlung erhalten Sie bei unserem Sozialdienst.
Vor und während des stationären Aufenthaltes stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes gerne zur Verfügung und planen rechtzeitig gemeinsam mit Ihnen eine Anschlussheilbehandlung, falls diese erforderlich ist.

Ihr Entlasstag

Wenn Sie zur Anschlussheilbehandlung in das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift wechseln, begleiten und unterstützen wir Sie beim Umzug dorthin. Bei direktem Wechsel in eine andere Rehabilitationsklinik werden Sie in der Regel durch diese abgeholt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Chefarzt Dr. Frank Horst steht im Anzug vor einer Leinwand und hält einen Vortrag. Auf der Präsentation ist der Titel „Knick-Senkfuß Stadium I“ zu lesen. Vor ihm sitzen Zuhörerinnen und Zuhörer an Tischen und verfolgen den Vortrag.
Patientenakademie: Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie bietet verschiedene Fachvorträge, unter anderem zu Fußfehlstellungen und Behandlungsmöglichkeiten.
Patientenakademie

Patienten-Informationsveranstaltungen

Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie bietet regelmäßig Veranstaltungen im Rahmen der Patientenakademie des St. Josef-Stifts an. Im Mittelpunkt stehen die Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten von degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Qualität & Zahlen

Erfahrung durch jährlich 2.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen

Mehr als 2.200 operativ behandelte Patientinnen und Patienten schenken jährlich der Klinik für Orthopädie und Traumatologie ihr Vertrauen. Mehr als 900 Menschen werden mit einer Kniegelenkendoprothese versorgt, rund 1.000 erhalten ein künstliches Hüftgelenk. Die Patient:innen profitieren dabei von einer hohen Zahl ähnlicher Behandlungsfälle und der damit verbundenen großen Erfahrung auf dem Fachgebiet der Endoprothetik, über die das Team des St. Josef-Stiftes verfügt. Die Expertise drückt sich auch in der Zertifizierung als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung aus. Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie gehört zu den ausgewählten Kliniken für den Qualitätsvertrag PROvalue Endo für Patientinnen und Patienten mit Knie-, Hüft- oder Schulterendoprothese.

2.276
Stationäre Patient:innen
7,20
Verweildauer (in Tagen)
1,516
Case-Mix-Index
3.450
Case-Mix (Punkte)
4.460
Vorstationäre/ambulante Fälle
Vier Personen in grüner OP-Kleidung und Hauben stehen in einem Krankenhausflur und schauen in die Kamera. Sie tragen sterile Arbeitskleidung und lächeln.
Medizinische Ausbildung im Klinikalltag: Ärzt:innen und Medizinstudierende im OP-Bereich.
Von den Besten lernen

Ärztliche Weiterbildung & Famulatur

Die Klinik für Orthopädie und Traumatologie im St. Josef-Stift Sendenhorst bietet Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung sowie Studierenden (Famulatur und studentische Honorarkraft) hervorragende Möglichkeiten, praktische Erfahrung in einem hochspezialisierten Umfeld zu sammeln. Wir legen großen Wert auf eine strukturierte Einarbeitung, kollegiale Zusammenarbeit und persönliche Begleitung durch erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte.

Zu den Weiterbildungsmöglichkeiten

Infos zur Famulatur