Die Zukunft gestalten!

Unsere Zielplanung 2030

Orthopädie, Wirbelsäulenerkrankungen und Rheumatologie – mit dieser Spezialisierung und Qualitätsorientierung hat sich das St. Josef-Stift Sendenhorst bundesweit einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Mit seiner „Zielplanung 2030“ stellt sich das St. Josef-Stift medizinisch, baulich und personell für die Zukunft auf.

Vogelperspektive auf das Gesamtareal des St. Josef-Stifts mit Bestandsgebäuden, Kirche und geplanten Erweiterungsbauten im Rahmen der Zielplanung 2030.

Neues OP- und Funktionsgebäude für das St. Josef-Stift

Die Patientennachfrage ist ungebrochen groß. Zudem stärkt das Land NRW mit seiner Krankenhausplanung die Behandlung in spezialisierten Zentren mit der Folge, dass das St. Josef-Stift in seinen Fachdisziplinen in einem noch höheren Umfang in der Versorgung von Patienten gefordert ist. Für die Akutbehandlung entsteht an der Pennigstiege ein neues OP- und Funktionsgebäude.

Mitarbeitende des St. Josef-Stifts stehen auf der Baustelle des OP- und Funktionsgebäudes und winken in die Kamera; im Hintergrund sind Bauarbeiten und Baumaterialien sichtbar.
Wir gestalten die Zukunft! Mitarbeitende vieler Berufsgruppen stehen auf der Baustelle des neuen OP- und Funktionsgebäudes, ein Kernstück der baulichen Zielplanung 2030.
Mehr Qualität für Patienten & Mitarbeitende

Fachklinik investiert 50 Mio. € und stärkt ihre Spezialisierung

Das St. Josef-Stift Sendenhorst stellt sich für die Zukunft auf und investiert circa 50 Millionen Euro in ein neues OP- und Funktionsgebäude. Auf vier Ebenen entsteht ein zusätzlicher OP-Bereich mit bis zu fünf OP-Sälen sowie Erweiterungsflächen für Ambulanz, Diagnostik und Therapie. Mit dem neuen Gebäude stärkt die Fachklinik für Orthopädie, Wirbelsäulenerkrankungen und Rheumatologie ihre Spezialisierung und Qualitätsorientierung. Der symbolische 1. Spatenstich am 10. Oktober 2024 markierte den Startpunkt zur Umsetzung des Projekts. 

Unsere Ziele
  • Erfüllung unseres Versorgungsauftrags für weitere Patientinnen und Patienten
  • Erweiterung der OP-Kapazitäten und aller vor- und nachgelagerten Bereiche
  • Beste Rahmenbedingungen für moderne Medizin, Therapie und Behandlung
  • Optimierung des Patientenpfades 
  • Investition in moderne Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen
Eckpunkte der Erweiterung
  • Neubau mit vier Ebenen und hohen Nachhaltigkeitsstandards
  • Bis zu 5 zusätzliche OP-Säle
  • Bauliche Umsetzung einer neuen Ambulanzorganisation mit kurzen Wegen für Patienten und Mitarbeitende
  • Erweiterung des Therapiezentrums und Weiterentwicklung der Angebote unter Beibehaltung der Einheit von Physio-, Bewegungs- und physikalischer Therapie, Ergotherapie und Orthopädischer Werkstatt

Hohe Nachfrage, Spezialisierung & Qualität

Das neue Gebäude bildet die medizinische „Zielplanung 2030“ ab, aus der sich der Bedarf zur Versorgung von jährlich bis zu 2.500 zusätzlichen stationären Patientinnen und Patienten im Vergleich zu 2021 ableitet. Die ungebrochen hohe Patientennachfrage und eine älter werdende Gesellschaft mit tendenziell mehr verschleißbedingten und rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates begründen die Erweiterungspläne. 

Darüber hinaus zielen auch die Krankenhausreformprojekte auf Landes- und Bundesebene auf eine Konzentration der Behandlung in spezialisierten Zentren: Die Krankenhausplanung NRW stärkt unsere Ausrichtung, das heißt unsere Spezialisierung und Qualitätsstrategie, und wir sind aufgefordert deutlich mehr Patienten als bisher stationär zu behandeln. Starke Nachfrage und daraus resultierende Wartezeiten machen eine medizinische und bauliche Zielplanung erforderlich, für eine planvolle Gestaltung unserer Zukunft.

Luftperspektive auf die geplanten Neubauten des Klinikcampus mit klar gegliederten Baukörpern und Kennzeichnung des neuen OP- und Funktionsgebäudes. Zu erkennen ist die Verbindung zum historischen Gebäudebestand.
Sinnvolle Erweiterung: Das neue OP- und Funktionsgebäude schließt unmittelbar an die vorhandenen Funktionsbereiche an.

Bestand wird sinnvoll erweitert

Der Neubau schließt an den vorhandenen Gebäudebestand an, so dass die einzelnen Bereiche sinnvoll erweitert werden können und zum Teil auch Umbauten im Bestand erforderlich sind. Die Investition in beste Rahmenbedingungen für moderne Medizin, Therapie und Behandlung geht einher mit der Schaffung moderner Arbeitsplätze und guter Arbeitsbedingungen.

3D-Visualisierung der geplanten Reha-Neubauten A, B und C mit begrünten Innenhöfen und Anbindung an den bestehenden Campus des St. Josef-Stifts.
Die 3D-Visualisierung zeigt das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift mit den Bauteilen Reha A und B und dem Erweiterungsbau Reha C.
Stärkung des Erfolgskonzepts

Reha C - Ausbau von integrierter Akut- und Reha-Behandlung

Teil der medizinischen „Zielplanung 2030“ ist auch der durchgehende Patientenpfad von Akut- und Rehabehandlung aus einer Hand. In diesem Zusammenhang wird aktuell das angegliederte Reha-Zentrum um einen dritten Gebäudekomplex Reha C erweitert. Bis zum zweiten Halbjahr 2026 wächst das Angebot um weitere 100 Plätze auf dann insgesamt 270 stationäre und 30 ambulante Plätze für die orthopädische Rehabilitation. In dieses Projekt investiert die Stiftung weitere circa 30 Millionen Euro auf ihrem Campus in Sendenhorst.