
Benefiz-Radtour "UCR4A" macht Halt im St. Josef-Stift
Auf ihrer Benefiz-Radtour von Münster nach Leipzig machte das Team von „U Can Ride for Arthritis“ auch Halt im St. Josef-Stift. Das Ziel: Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrheuma erzeugen.
„Gemeinsam Kilometer machen – für Kinder mit Rheuma“: Unter diesem Motto fährt das bunte Team der Organisation „U Can Ride for Arthritis“ (kurz „UCANR4A“) im Rahmen einer Benefiz-Radtour in vier Tagesetappen von Münster bis zum Deutschen Rheumatologiekongress in Leipzig. Ziel der Aktion ist es, Aufmerksamkeit für Kinderrheuma und den Leidensdruck der Betroffenen zu schaffen.
Die 15-köpfige Gruppe setzt sich aus Ärztinnen und Ärzten, Betroffenen, Angehörigen und Unterstützenden mit Nähe zur Kinder- und Jugendrheumatologie zusammen. Initiator für „UCANR4A“ ist Prof. Dr. Klaus Tenbrock (Vorsitzender der GKJR), der die Charity-Tour zum fünften Mal veranstaltet. Die gesammelten Spenden gehen diesmal erneut an die Sabine-Löw-Stiftung für Kinderrheumatologie. Die Stiftung setzt sich für rheumatologische Forschung und die Verbesserung der Versorgung für Kinder mit Rheuma ein.
Sieben medizinische Einrichtungen mit einer kinderrheumatologischen Versorgung wurden als Etappenziele der Benefiztour festgelegt – darunter auch die Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie im St. Josef-Stift. Insgesamt ergibt sich eine Gesamtstrecke von über 500 Fahrradkilometern für den guten Zweck. Der dreitägige Deutsche Rheumatologiekongress in Leipzig markiert das Ziel der Route, dort findet ebenfalls die Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) statt.
Das St. Josef-Stift mit der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie war das zweite Etappenziel. Unter Applaus begrüßten PD Dr. Daniel Windschall (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugenrheumatologie und Vorstandsmitglied der GKJR), Kathrin Weber und Michael Horsch in Vertretung für den Bundesverband Kinderrheuma e.V. und Patient:innen, Angehörige und Pflegefachkräfte der Stationen C0 und C1 gemeinsam das Radtour-Team im Sendenhorster Stiftspark.
Bei einer Führung für die Gäste über die kinder- und jugendrheumatologischen Stationen erklärte PD Dr. Daniel Windschall die interdisziplinären Behandlungskonzepte. Er stellte ebenfalls einige Therapiebausteine vor, zum Beispiel die Kältetherapie und die integrierte Reittherapie für Kinder mit chronischen Schmerzen. Nach dem Austausch und einer Stärkung im Spithöver-Forum ging es für die Gruppe noch am selben Tag nach Detmold. Mit vielen „tollen Eindrücken aus dem Stift und neuer Kraft nach dieser herzlichen Begrüßung“ verabschiedete sich Prpf. Klaus Tenbrock mit dem Benefizteam.


