Ein Teamfoto am Empfang im St. Josef-Stift.
Der Vielzahl an Aufgaben begegnet das Team des Empfangs und der stationären Aufnahme mit Frauenpower.
Der erste Eindruck zählt – der letzte auch
23.08.2026

Das Team vom Empfang und der stationären Aufnahme

Zwischen Patientenfragen, Telefonklingeln und Notfällen: Am Empfang ist kein Tag wie der andere.

Sie sind die Ersten im Kontakt mit den Patientinnen und Patienten und oft auch die Letzten. Das Team vom Empfang und der stationären Aufnahme sorgt für den ersten und den letzten Eindruck und ist somit die Visitenkarte des Hauses. Vor allem zu Stoßzeiten sind vorne am Empfang Überblick, Nervenstärke und Multitasking gefragt, wenn fragende Patient:innen und Gäste den Empfang umlagern und gleichzeitig das Telefon klingelt und sich die Warteschleife füllt.

Die Vielfalt der Aufgaben am Empfang

Der Arbeitstag am Empfang beginnt um 6.15 Uhr: Kapelle aufschließen, Nachtwachenmappe holen, Zeitungen und Schlüssel bereitlegen, Taxis für die Konsilfahrten organisieren. Um 7 Uhr ist Dienstbeginn der Christlichen Krankenhaushilfen, und dann ist es vorbei mit der Ruhe, wenn bis zu 60 oder 70 Patientinnen und Patienten zur Neuaufnahme ankommen: Wege müssen erklärt und viele Fragen rund um Telefon, WLAN- und Fernsehkarten geklärt werden.

Neben diesen offensichtlichen Tätigkeiten gehören noch viele andere Aufgaben in den Arbeitsbereich des Empfangs. Bei Feueralarm ist der Empfang zentraler Anlaufpunkt für die Feuerwehr und informiert alle krisenrelevanten Ansprechpartner des Hauses. Wer im Fahrstuhl steckenbleibt, darf sicher sein, dass der Empfang schnelle Hilfe organisiert. Bei medizinischer Dringlichkeit stellt der Empfang abends und am Wochenende immer den kurzen Draht zu den Ärztinnen und Ärzten im Rufbereitschaftsdienst her. Ist eine Notoperation angesetzt, dann wird das OP-Team ebenfalls durch den Empfang informiert.

Abends, wenn die Betriebsamkeit des Tages langsam zur Ruhe kommt, ist das Tagewerk für die diensthabende Empfangsdame noch lange nicht erledigt. Bis zum Dienstschluss um 21 Uhr wird die Zeit für administrative Aufgaben genutzt: Das geht von Kassenabrechnung bis Dienstplan schreiben und Taxilisten ausfüllen. „Viele Patienten denken, wir hätten nichts mehr zu tun und kommen dann gerne auf ein Gespräch vorbei“, erzählt Birgit Jaunich. Auch hier heißt es dann: kühlen Kopf bewahren, freundlich bleiben und dennoch den eigenen Arbeitsplan nicht aus dem Blick verlieren.

Empfang und stationäre Aufnahme: Ein starkes Team

Im Dienst ist jede Mitarbeiterin Einzelkämpferin, trotzdem empfinden alle ein großes Teamgefühl. Kathrin Engberding erinnert sich noch lebhaft an die Coronazeit, als der Einlass über Screeningpoints organisiert wurde - mit Warteschlangen bis zum Rondell. „Das waren harte Zeiten, es hat uns aber auch zusammengeschweißt.“ Für sie ist es immer wieder ein beglückendes Gefühl zu sehen, wie die Patienten anfangs unsicher und mit Angst ins Krankenhaus kommen und am Ende mit einem Strahlen wieder abreisen. „Man merkt, dass sie sich hier gut aufgehoben fühlen. Das kriegen wir oft als Feedback, und das stärkt uns auch.“

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Empfang sitzen Carolin Avermiddig und Annika Harbert von der stationären Aufnahme. Auch sie unterliegen der steten Ebbe und Flut von an- und abreisenden Patientinnen und Patienten und kümmern sich um die administrativen Abläufe rund um den stationären Aufenthalt. „Es ist schön, dass wir einen Büroarbeitsplatz mit viel Patientenkontakt haben“, weiß Annika Harbert ihre Arbeit zu schätzen. 

„Es ist sehr abwechslungsreich“, findet auch Auszubildende Lianne Zöller, vor allem weil die Aufnahme teilweise direkt auf der Station erfolgt. „Die Patienten finden den Besuch auf der Station sehr angenehm. Und wir auch, weil es sich in der Wartezone nicht staut. Dafür ist auch das neue Aufrufsystem eine große Erleichterung“, meint Carolin Avermiddig.

Das Team vom Empfang und die stationäre Aufnahme bilden eine Einheit. Und Leitung Birgit Steiling hat nur lobende Worte für ihr Team: „Ich bewundere es, wie alle in stressigen Situationen immer freundlich bleiben. Es gibt eine sehr große Einsatzbereitschaft, man kann sich auf das Team absolut verlassen.“ Wertschätzung empfinden die „Damen vom Empfang“ auch im Umgang mit anderen Berufsgruppen und wenn sie von allen vorbeilaufenden Mitarbeitenden freundlich gegrüßt werden. Birgit Jaunich formuliert es so: „Wir sind ein tolles Team, und ich komme jeden Tag gerne hierher.“

Das Team der stationären Aufnahme (v.l.) Annika Harbert, Carolin Avermiddig, Emma Delchmann und Birgit Steiling.