"Endlich mal was Positives" | Interview mit Matthias Gerschwitz
Seit einem Jahrzehnt schon ist Autor Matthias Gerschwitz mit seiner preisgekrönten Autobiografie „Endlich mal was Positives“ in Deutschland und in Österreich für Lesungen unterwegs. In seinem Buch behandelt er den Umgang mit seiner eigenen HIV-Diagnose - in unserem Interview beantwortet er Fragen zum Umgang mit HIV in den Bereichen der Medizin und Pflege.
Seine HIV-Diagnose bekam Matthias Gerschwitz im Jahr 1994, der Berliner Autor hat einige Jahre danach ein Buch über seinen Umgang damit geschrieben: “Endlich mal was Positives”. Der 65-Jährige sieht eine hohe Diskrepanz zwischen der sozialen und der medizinischen Wahrnehmung des Virus und möchte mit seinem Buch auf oft humorvolle Art und Weise zur Aufklärung über HIV und AIDS beitragen.
Ein gemeinsames Lachen ist gesund, und ein gemeinsames Lachen verbindet.
-Matthias Gerschwitz
Auf den Lesetouren mit seiner preisgekrönten Autobiografie durch Deutschland und Österreich besucht Gerschwitz gerne ländliche Gegenden. Im Mai war er auf Einladung der Sinn & Seele AG in der Tagespflege St. Elisabeth in Sendenhorst zu Gast. Im Anschluss an die Lesung haben wir ihm tiefergreifende Fragen zum Umgang mit HIV in der Medizin und in der Pflege gestellt.