Für Respekt und Queerfreundlichkeit
Eine neue Kampagne wird ab sofort in allen vier Einrichtungen des Pflegenetzwerks umgesetzt. Die Hausleitungen aus Sendenhorst, Albersloh, Everswinkel und Ennigerloh haben sich für den Einbezug der Kampagne in den Pflegeeinrichtungen stark gemacht und setzen ein klares Zeichen.
Bunt, vielfältig und offen – das Pflegenetzwerk der St. Elisabeth-Stift gGmbH steht für Queerfreundlichkeit und Offenheit. Passend dazu findet die Respect-Kampagne, mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) im Kreis Warendorf als ihren Träger, ihre Umsetzung ab sofort in allen vier Pflegeeinrichtung der Stiftung St. Elisabeth. Damit gliedern sich die Einrichtungen in Sendenhorst, Albersloh, Everswinkel und Ennigerloh in ein Netz aus öffentlichen Orten ein, die Respekt und Queerfreundlichkeit leben. „Es ist super, dass sich so ein großer Träger beteiligt“, meint Charlotte Hund, Koordinatorin des SkF Warendorf. Die teilnehmenden Orte aus mittlerweile sechs von 13 Kommunen im Kreis Warendorf befinden sich vorwiegend im ländlichen Raum. Ein Regenbogen-Sticker am Eingang der Einrichtungen zeigt die Zugehörigkeit zur Kampagne, und es liegen Flyer mit Informationen aus.
„Das ist eine Motivation für andere Einrichtungen, sich ebenfalls anzuschließen.“ Charlotte Hund, Koordinatorin beim SkF Warendorf
Die Kampagne vereinfacht Menschen aus der LSBTIQ*-Gemeinschaft sowie ihren Angehörigen die Teilnahme an lokalen Unterstützungsangeboten, wie zum Beispiel fachlichen oder persönlichen Beratungsgesprächen. Auch überregionale Informationen sollen über die Respect-Kampagne hinaus abrufbar und niedrigschwelliger zugänglich sein, und LSBTQ*-Strukturen im ländlichen Raum gefördert werden.