
Jürgen Thau wird Geschäftsführer im St. Josef-Stift Sendenhorst
Ab dem 1. August 2026 tritt Jürgen Thau in die gemeinsame Leitung der Stiftung mit Geschäftsführer Dietmar Specht ein. Eine kurze Einordnung.
Jürgen Thau ist seit dem 1. August 2026 Geschäftsführer im St. Josef-Stift Sendenhorst und übernimmt gemeinsam mit Geschäftsführer Dietmar Specht die Verantwortung für die Einrichtungen der Stiftung. Neben der Fachklinik mit dem angegliederten Reha-Zentrum sind dies die vier Altenhilfeeinrichtungen der St. Elisabeth-Stift gGmbH, die MVZ Warendorf gGmbH und die Perfekt Dienstleistungen GmbH.
Die neue Doppelspitze in der Geschäftsführung ist ein Novum in der Stiftsgeschichte. Beide Geschäftsführer übernehmen gleichberechtigt die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Stiftung und das finanzielle Gleichgewicht. Fachlich-inhaltlich werden beide unterschiedliche Schwerpunkte übernehmen.
Vor den Mitarbeitenden des Stifts begrüßte Pfarrer Clemens Lübbers stellvertretend für das Kuratorium den Bielefelder Jürgen Thau. Er ist Diplom-Kaufmann und verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung im Krankenhauswesen. Stationen seiner Laufbahn waren u.a. im evangelischen Johannes-Krankenhaus Bielefeld (heute Uniklinik OWL), im St. Johannisstift Paderborn, in der Euregio-Klinik in Nordhorn und im St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn. Zuletzt leitete er das Referat Betriebswirtschaft der DIOS Diakonie in Osnabrück.
Dietmar Specht wurde bereits im April 2025 zum Geschäftsführer berufen. Der Diplom-Volkswirt und Diplom-Betriebswirt ist seit mehr als drei Jahrzehnten im St. Josef-Stift tätig und leitet seit 1999 das Finanz- und Rechnungswesen für die gesamte Stiftung. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind zudem die vier Altenhilfeeinrichtungen des Pflege- und Betreuungsnetzwerks.
In seiner kurzen Vorstellung betonte Thau: „Ich sehe mich als Mitarbeiter des Hauses, um mit Ihnen gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Ich möchte Ihnen auf Augenhöhe begegnen, damit wir zu guten Lösungen für die Einrichtungen der Stiftung kommen.“ Dietmar Specht nannte als Erfolgsfaktor die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden, aber auch mit dem Kuratorium: „Wir brauchen Sie an Ihrem Platz und mit Ihrer Kompetenz, um die wirtschaftliche Stabilität und die Arbeitsplätze zu sichern und die Selbstständigkeit der Stiftung dauerhaft zu erhalten.“
Werner Strotmeier, der seit Dezember als Generalbevollmächtigter das St. Josef-Stift in wirtschaftlich ruhiges Fahrwasser geführt hatte, versicherte den Mitarbeitenden: „Wir haben eine wirtschaftlich solide Basis und wollen selbstständig unsere Zukunft gestalten. Wir sind mit keinem Träger im Gespräch und das wird auch zukünftig so sein.“ Strotmeier wird bis Ende August die Startphase der neuen Geschäftsführung begleiten und dann in den verdienten Ruhestand zurückkehren.
Zum Thema: Stiftung St. Josef-Stift
1.800 Mitarbeitende arbeiten in der Stiftung, deren Herzstück die Fachklinik für Orthopädie, Wirbelsäulenerkrankungen und Rheumatologie ist. Hier werden jährlich 37.000 Patienten aus einem bundesweiten Einzugsgebiet behandelt. Im angeschlossenen Reha-Zentrum am gleichen Standort werden mehr als 3.000 Rehabilitanden nach künstlichem Gelenkersatz und komplexen Wirbelsäulenoperationen versorgt.