Verbundschule erlebt Alltag im St. Magnus-Haus
Junge Perspektiven aufs Alter und hautnah dabei: Die Verbundschule Everswinkel verbachten zwei Tage im St. Magnus-Haus. Dabei machten sowohl die Schüler, als auch die Bewohner und Mitarbeitenden wertvolle Erfahrungen und schafften schöne Erinnerungen.
Im Rahmen ihrer Projekttage hat die Verbundschule Everswinkel das St. Magnus-Haus besucht. Zwei Tage lang setzten sich die Jugendlichen intensiv mit dem Leben und Arbeiten in einer Altenpflegeeinrichtung auseinander – praxisnah und mit vielen Aha-Erlebnissen.
Zum Auftakt stellte sich das St. Magnus-Haus vor. Anschließend ging es direkt in die Praxis: Beim Rollstuhltraining lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst den sicheren Umgang mit dem Hilfsmittel, bevor sie gemeinsam mit Lehrerin Anja Epping zu einem Ausflug ins Dorf aufbrachen. Im Supermarkt testeten sie die Alltagstauglichkeit unter realen Bedingungen.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Perspektivwechsels. Mithilfe eines Alterssimulationsanzugs erfuhren die Jugendlichen am eigenen Körper, wie sich der altersbedingte Abbau von körperlichen und geistigen Fähigkeiten anfühlen kann. Besonders gut kam der Aktivtisch an: Die Schülerinnen und Schüler probierten verschiedene digitale Spiele aus und bekamen so einen Einblick, wie in der Betreuung älterer Menschen mit dem Einsatz von Medien gemeinsam Zeit gestaltet wird.
Im weiteren Verlauf begleiteten die Schülerinnen und Schüler mehrere Bewohnerinnen und Bewohner bei einem Spaziergang. Einige von ihnen waren auf einen Rollstuhl angewiesen, sodass das zuvor Gelernte direkt angewendet werden konnte. Für viele war das eine wichtige praktische Erfahrung, die den Umgang mit Einschränkungen im Alter nochmals verdeutlichte.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Eisessen im Café der Einrichtung. Für alle Beteiligten war der Projekttag ein Gewinn: „So ist das Leben in einem Altenheim greifbarer geworden“, sagte Christian Uti vom Begleitenden Dienst des St. Magnus-Hauses. Begegnung, Einblick und praktische Erfahrung – das Projekt machte Altenpflege für junge Menschen konkret erlebbar.