28.05.2025

Wasser mit Geschmack und ein Ei am Tag

Wie viel sollte man täglich trinken? Ist Kaffee erlaubt? Und was hat es mit Nahrungsergänzungsmitteln auf sich? Diesen und weiteren Fragen widmete sich Ernährungsberaterin Verena Schemmann bei einem informativen Vortrag in der Tagespflege des St. Josefs-Hauses Albersloh.

Ernährungsberaterin informiert in der Tagespflege des St. Josefs-Hauses 

Wie viel sollte man täglich trinken? Ist Kaffee erlaubt? Und was hat es mit Nahrungsergänzungsmitteln auf sich? Diesen und weiteren Fragen widmete sich Ernährungsberaterin Verena Schemmann bei einem informativen Vortrag in der Tagespflege des St. Josefs-Hauses Albersloh.

Die Referentin gestaltete ihren Vortrag anschaulich und alltagsnah – und das kam an: Die Gäste der Tagespflege sowie einige externe Besucherinnen und Besucher verfolgten die Ausführungen aufmerksam und beteiligten sich rege. Zwischenfragen waren ausdrücklich erwünscht, und im Anschluss nahm sich die Expertin noch Zeit für persönliche Anliegen.

Ein Raunen ging durch die Reihen, als Verena Schemmann bei der Vorstellung der Ernährungspyramide auf die empfohlene tägliche Trinkmenge von rund anderthalb Litern zu sprechen kam: Sechs Gläser à 250 Milliliter seien ideal. „Schaffst du das?“, flüsterte eine Besucherin ihrer Nachbarin zu. Erleichterung dann beim Thema Kaffee: Der dürfe, laut aktuellen Erkenntnissen, zur Flüssigkeitsbilanz gezählt werden – am besten jedoch pur oder nur mit wenig Milch.

Praktische Tipps hatte die Beraterin ebenfalls im Gepäck: etwa, ein schönes Glas zu verwenden, das nach dem Trinken direkt wieder aufgefüllt wird, oder Wasser mit Minze, Zitrone oder Gurke geschmacklich aufzuwerten. Auch das Essen solle möglichst „bunt“ sein – also abwechslungsreich und ausgewogen. Vollkornprodukte sollten langsam in die Ernährung eingebaut werden, damit der Darm sich daran gewöhnt.

Ein Ei täglich sei erlaubt und besonders für ältere Menschen wertvoll, um die Muskulatur zu erhalten. Nahrungsergänzungsmittel hingegen sollten nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Insbesondere ein Vitamin-D-Mangel könne sich negativ auf die Knochengesundheit auswirken. Schemmann betonte, dass selbst äußerlich wohlgenährte Menschen unterversorgt sein könnten – eine ausgewogene Ernährung könne dem jedoch in vielen Fällen vorbeugen.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich dankbar für die vielen praxisnahen Hinweise – und nahmen neben Informationsmaterial vor allem viele Impulse für den Alltag mit nach Hause.

Am 3. Juli findet ein weiterer Vortrag von Verena Schemmann in der Tagespflege des St. Josef-Hauses in Ennigerloh statt: Weitere Informationen